Mein Schreibaby (TEIL 1)

Ich habe zwei Kinder – meine Tochter, die Ältere von den Beiden, war ein ziemlich entspanntes und pflegeleichtes Baby. Wir hatten sehr viel Glück mit ihr, denn sie hat schon mit knapp 8 Wochen durchgeschlafen. Und damit mein ich nicht 5 bis 6 Stunden, sondern sie hat ohne Probleme 8 bis 9 Stunden ganz ruhig geschlafen… sogar als die Zähnchen kamen. Das ist wahrer Luxus und nicht selbstverständlich.

Ausflüge mochte sie immer sehr gerne und das hat sie uns mit viel Lachen und Quietschen gezeigt. In den ersten Monaten gab es natürlich auch mal weniger gute Tage, da wurde schon mal geweint, aber insgesamt hielt sich alles in Grenzen und als sie ein halbes Jahr alt wurde, schrie sie garnicht mehr und war ein sehr fröhliches Baby. Ich kann mich jedenfalls seitdem an keinen Schrei-Tag mehr erinnern…

Mein Sohn kam 20 Monate später auf die Welt und war genau das Gegenteil von seiner Schwester. Als er etwa zwei Wochen alt war, ging es los… er hat entweder geschlafen oder geschrien. Manchmal hat er 8 Stunden am Tag gebrüllt und manchmal 10 Stunden. Egal, was wir versucht hatten, nichts hat geholfen – viel herumtragen, kuscheln, im Kinderwagen spazieren, Auto fahren, Musik, einfach nichts…

Er konnte auch keinen Hunger haben, denn er hat immer viel getrunken, gut zugenommen und hatte immer einen weichen Bauch. Mein Sohn war ein Schreibaby. Ein Schreibaby, das sich nachts stündlich gemeldet hat, wieder in den Schlaf gestillt werden wollte und natürlich mit Mama kuschelnd irgendwann wieder eingeschlafen ist.

An viel Schlaf war da nicht zu denken und tagsüber konnten wir auch keinen Schlaf nachholen, da ja ständig geschrien wurde. Ich muss wohl nicht erwähnen, wie unglaublich anstrengend und kräftezerrend die Anfangszeit war.

Jeden Tag habe ich mir gewünscht, dass es endlich mal besser wird und mich gefragt, wie lange das noch so gehen sollte… Schliesslich sollte man die Zeit mit seinem Baby ja geniessen…

Verzweifelt wandten wir uns also an unseren Kinderarzt und suchten Tipps im Internet…

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