Mein Schreibaby (TEIL 2) – was hat uns geholfen?

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Wir holten uns eine Windsalbe aus der Apotheke und ich habe den Bauch meines Sohnes mehrmals täglich damit einmassiert. Eine Bekannte von mir hat mit der Salbe gute Erfahrungen gemacht und ich wollte es auch ausprobieren. Auch im Internet konnte ich positive Erfahrungen von Eltern lesen. Jedoch hat sie uns aber leider nicht geholfen und unser Junior schrie nach wie vor sehr viel.

Körperlich hatte er nichts – das hat unser Kinderarzt bestätigt.

Um es kurz zu fassen: tatsächlich habe ich etwas gefunden, was UNS ein kleines bisschen in dieser schwierigen Zeit den Alltag erleichtert hatte. Und zwar habe ich unserem Sohnemann (damals etwa 4 Wochen alt) BiGaia Tropfen aus der Apotheke geholt und ihm jeden Morgen 5 Tropfen davon verabreicht.

Nach knapp einer Woche gab es endlich eine leichte Verbesserung! Junior wurde insgesamt etwas entspannter und er war auch mal wach ohne permanent zu schreien. Zwar hat er immernoch viel geschrien, aber insgesamt wurde die Situation doch etwas entspannter und wir konnten endlich mal durchatmen.

Die Vormittage wurden ruhiger und ich konnte mit Junior sogar spazieren gehen – mal waren wir mit dem Kinderwagen unterwegs und mal mit der Babytrage.

Als er schliesslich 3 1/2 Monate alt war, haben wir mit den Tropfen aufgehört. Ich weiß natürlich nicht, ob es DAS Wundermittel ist, aber einen Versuch war es allemal Wert und wir konnten damit positive Erfahrungen machen!

Zum Schluss möchte ich noch erwähnen, dass es ganz wichtig ist, als Elternteil Ruhe zu bewahren – auch wenn es unglaublich anstrengend ist – aber irgendwann wird es besser und die Kleinen machen es ja nicht mit Absicht.

Ein paar allgemeine Tipps bei Schreibabys:

– Ruhe bewahren
– Ärztliche Untersuchung
– viel Körperkontakt (tragen in Babytrage/Tragetuch und viel kuscheln)
– Auto fahren
– Baby-Bad und Massage
– Pucken
– Fliegergriff
– Windsalbe
– BiGaia Tropfen
– homöopathische Mittel (z.B. Camomilla, Kümmelzäpfchen, …)
– Schreiambulanz / Physiotherapie / Osteopathie

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